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Und das ist mein Feinschliff. Mein Freund arbeitet in einer Firma, die unter anderem auch Marktforschung betreibt. Er hilft mir, indem er Marktforschung benutzt, um Studenten anzusprechen, ob meine Idee interessant wäre und wie ich sie noch perfektionieren kann. Sollen es farbige Elemente sein? Welche Holzart wird bevorzugt? Solche Sachen kann man durch Marktforschung herausfinden. Ich finde es wirklich gut, dass durch Marktforschung eine schnelle Realisierung und Durchführung möglich ist, vor allem, wenn man, wie ich, unter Zeitdruck steht. Und günstig ist das Ganze natürlich auch, weil es einfach per Mail unter den Studenten meiner unter anderer Universitäten herumgeschickt wird! Und mein Freund hat mir gesagt, dass ich durch Marktforschung schon während der Umfrage herausfinden kann, in welche Richtung die Ergebnisse gehen. Außerdem kann ich so Bilder einfügen, die den Leuten alles veranschaulichen. Somit ist Marktforschung für meine Zwecke eigentlich genau das Richtige. Ich bin wirklich froh, dass mein Freund mir damit weiterhilft. Und was natürlich am Besten ist, ist, dass man durch Marktforschung wirklich viele Leute erreicht, mehr, als wenn man sich z.B. in die Fußgängerzone stellt oder jemanden anruft. Die Ergebnisse werden also zahlreicher sein als bei anderen Methoden der Kundenbefragung. Ich bin schon sehr gespannt!
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Ich war immer ein Fan von Naturmaterialien. Und so habe ich ein System aus Holzelementen entwickelt, das leicht und stapelbar ist, abwaschbar und irgendwo auch unkaputtbar. Damit kann man mit wenigen Handgriffen einen kleineren oder größeren Tisch zaubern und mit dem passenden Gestell Stühle. Wenn alles so wird, wie ich mir das vorstelle, wäre das sogar leicht finanzierbar und somit perfekt für Studenten, die ja auch oft umziehen und somit etwas brauchen, was nicht so schnell kaputt geht. Vielleicht ist diese Idee nicht neu, aber mir gefällt sie und mittlerweile habe ich auch richtig viel Herzblut reingesteckt. Mehr als in die schriftliche Abschlussarbeit. Aber der Feinschliff fehlt eigentlich noch.
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Mittlerweile bin ich im 6. Semester. Und da Architektur nach der allseits bekannten und verhassten Bologna-Reform auf das Bachelor-Master-System umgestellt wurde und ich es geschafft habe, nicht allzu viel zu bummeln, bin ich jetzt im Sommer fertig. Im Architekturstudium muss man allerdings wirklich viel tun, um den Bachelor zu bekommen. Ich muss erst einmal eine schriftliche Abschlussarbeit schreiben und dann auch eine praktische Arbeit abliefern. Ja, das ist eigentlich das 1. Mal, dass ich wirklich ins Schwitzen gerate, weil mir nichts einfällt. Die praktische Arbeit soll natürlich irgendwie auch was Besonderes zeigen. Wenn man Glück hat, werden Firmen darauf aufmerksam und bieten dir einen Vertrag an, und auch wenn du den Master noch machen willst, kann eine gute praktische Arbeit zusammen mit einer guten Abschlussnote dir Türen öffnen. Ich habe schon eine prima Idee für meine praktische Arbeit und auch schon einiges entwickelt, aber ob das alles wirklich gut so ist, weiß ich noch nicht so recht.
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Studieren! Wie so viele meiner Freunde und Bekannte habe ich nach dem Abi beschlossen, erst einmal ein paar Jahre zu studieren. Heutzutage macht man das ja meistens. Oder man geht ins Ausland oder arbeitet irgendwo ein Jahr, um sich zu orientieren. Viele, die ich kenne, haben ein Jahr BWL oder so etwas studiert, um dann doch in eine komplett andere Richtung zu gehen. Psychologie oder Philosophie wurde es dann am Ende. Da habe ich wirklich Glück gehabt, ich bin jetzt 22 Jahre alt und studiere immer noch das, womit ich mit 19 nach dem Abi angefangen habe. Architektur. Und ich muss sagen, die Architektur und ich, das ist eine Liebe fürs Leben. Ich habe immer gerne gezeichnet und mich wahnsinnig für solche Sachen interessiert. Häuser, Wohnungen, wie das alles gemacht und geplant und gezeichnet und berechnet wird. Solche Sachen eben. Aber ich hätte nie gedacht, dass daraus was Richtiges wird!
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